| Cubs entführen zwei Wins aus Dornbirn |
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| Geschrieben von Matthias "Lefty" Koppensteiner | |
| Montag, 28. September 2009 | |
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Zwei spannende Spiele im ABL-Aufstiegsplayoff gegen die Dornbirn Indians endeten jeweils mit einem Sieg für die Stockerauer. Game 1 endete 8:6. Im zweiten Spel lagen die Cubs bereits mit 4:0 voran, als in Folge des Protests wegen eines Appeal-Plays (ein Runner der Indians hatte die zweite Base nicht berührt) zwei Spieler der Gastgeber ausgeschlossen wurden. Da sie nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung hatten, musste das Spiel mit 9:0 für die Cubs gewertet werden. Ein ausführlicherer Bericht ist diesmal von Matthias Koppensteiner verfasst worden. Einfach auf "Weiter" klicken.
Man startete mit großen Erwartungen in die erste Partie des Wochenendes, waren die Cubs ja schon gegen die als Vorletzter gereihten Ducks erfolgreich gewesen. Die Mannen rund um Leadoff-Hitter Stefan Rötzer konnten von Beginn an einen Vorsprung herausholen, jedoch blieben auch die Indians nicht ohne Ausbeute gegen Starter Matthias Koppensteiner. Nach dem 6. Inning stand es 6:3 und auf Seite der Gäste wurde der Pitcher ausgetauscht. Gegen den eingewechselten Mark Brunnthaler konnten die Indians noch bis auf einen Punkt Rückstand herankommen, dieser knappe Spielstand wurde jedoch postwendend mit dem persönlichen Offensiv-Highlight dieser Saison von Legionär Reed Brown entschärft. Sein „Solo-Shot“ (1-Pkt. Homerun) und je ein weiterer Run auf dieser und jener Seite machten es sich noch auf der Anzeigetafel bequem, bevor Mark Brunnthaler bei diesem doch relativ spannenden Spiel beim Stand von 8:6 für die Lenaustädter den Sack zumachte. Coach Buchelt gab die Warnung, nicht in den Reed-Hubert-Brown-wird’s-eh-schon-richten-Modus zu verfallen, für Spiel zwei des Tages aus, doch nichts anderes taten die Stockerauer von Anfang an. Mit Holger Neyer hatten die Vorarlberger ein äußerst wirksames Mittel am Hügel, der die Niederösterreicher reihenweise in die Luft schlagen ließ was die Dornbirner zu sicheren Fly-Outs verwandelten. Auch der US-Boy hielt die Offense der Heimmannschaft in Schach und ließ Inning für Inning niemand die Homeplate überqueren. Kurzerhand entschied Coach Robert Buchelt im sechsten Inning die gesamte Lineup solange bunten zu lassen bis endlich, nach einem ersten misslungenem Squeeze-Play, der erste Run verbucht werden konnte. Nach einem weitern durch „Small-Ball“ herein gewirtschafteten Zähler, wurde auf Seiten der Indians der bis dahin erfolgreiche Neyer durch Legionär Neal Finch als Pitcher ersetzt, gegen den die Cubs wieder in gewohnter Manier durch einige harte Hits punkten konnten. Beim Spielstand von 4:0 für die Gäste ging‘s ins letzte und sehr kuriose Halbinning. Mit einem Out und keinem Läufer auf Base kam der Dornbirner Simon Plagg mit einem Sigle auf die Erste Base. Dem ihm nachfolgenden Joachim Frick gelang es, Reed Browns Fastball über den Zaun des Centerfiels hinauszuschlagen, die Emotionen auf Seiten der Heimmannschaft gingen hoch und dabei dürfte Plagg als Baserunner vergessen haben die 2. Base zu berühren. Der hinter ihm laufende Frick hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch schon die Base berührt, worauf die Defense im darauffolgenden At-Bat einen Appeal beantragte. Dem wurde stattgegeben, worauf es zwischen den Schiedsrichtern und den Indians zu heftigen Diskussionen kam. Einige eher weniger gesellschaftfähige Ausdrücke dürften dafür gesorgt haben, dass zwei Spieler der Heimmannschaft hinausgeworfen wurden, diese keine Wechselspieler mehr hatten und dadurch W.O. geben mussten. Damit haben die Cubs im Rückspiel beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss der Playoffs. Aus zwei Spielen gegen die Indians benötigen sie einen Win. Kommenden Samstag ist bereits um 11 Uhr Anpfiff in Stockerau. Fotos vom Spieltag in Dornbirn sind bereits in der Fotogalerie.
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