ABL - Ein Split, der niemandem hilft

ABL - Ein Split, der niemandem hilft ABL - Ein Split, der niemandem hilft

In ihrem letzten weiten Roadtrip der ABL Saison 2011 mussten die Cubs schon vor Spielbeginn mit ansehen, wie der Teamkader durch Hausstaubmilben und ungewohnte Ernährungsweisen abermals geschwächt wurde.

Nach momentan gewohnten Cubs-Baseball, mit Errors in den unpassendsten Situationen und dem einen oder anderen nicht gemachten Run in Game 1, konnten die Lenaustädter in Game 2 endlich wieder einmal einen Sieg einfahren. Ein Split, der aber keinem der beiden Tabellennachbarn wirklich weiterhilft. Hier eine kleine Zusammenfassung des Spieltages in Kufstein von Matthias Koppensteiner.

Obwohl sich die Cubs-Offense mit dem ungewöhnlichen (pitching von) Pitcher Thomas Krimbacher von den Kufsteinern schwer tat, begann das erste Inning vielversprechend. Bei zwei Outs und Runner auf zweiter und dritter Base schlug „Lefty“ Koppensteiner einen harten Linedrive, diesen jedoch direkt in den Handschuh des Rightfileders. Im dritten Inning dann erneut die Chance für die Niederösterreicher: Nachdem bei geladenen Bases Alex Buchelt vom Pitch getroffen wurde, konnten die Gäste zum ersten mal scoren, ein Grounder vom danach schlagenden Patrick Pradka wurde von Vikings-Shortstop Mark Marelich an der ersten Base vorbeigeworfen, worauf die Runs Nummer zwei und drei erzielt wurden. Gleich zu Beginn des fünften Innings schlug „Cleanup“ Bernie Weinzinger einen Fastball über den Kopf des Rightfielders, wodurch er die zweite Base erreichte. Nach ihm auch Matthias Koppensteiner mit einem nicht ganz so weiten Basehit zum Rightfielder, Weinzinger versuchte zu scoren, wurde jedoch in einer spektakulären Kollision auf der Homeplate ausgemacht. Durch ein Single von „El-Presidente“ Wolfgang Talir konnte dann aber Koppensteiner punkten. Im zweiten Teil des Innings wurde der souverän pitchende Michael Schneider, der zu diesem Zeitpunkt durch etliche Errors seiner Defense bereits einige Würfe am Buckel hatte, durch Mark Brunnthaler ersetzt. Mit einem sehr weiten Hit bis an den Centerfield-Zaun versuchte Richie Hauswirth im sechsten Inning die 3rd Base zu erreichen, wurde dort jedoch in einem knappen Play vom Baseumpire ausgegeben. Ein Inning später wechselten dann auch die Tiroler den Pitcher, was seinen Kontrahenten „Milhouse“ Brunnthaler kalt ließ. Das machtlose Infield der Gastgeber musste mit ansehen wie er einen, in Extra-Trainingseiheiten ausgeklügelten, Pushbunt zu seinem allerersten ABL-Basehit verwandelte. Drei darauffolgende schnelle Outs beendeten jedoch das Inning für die Cubs. Im letzten Spielabschnitt ein letztes Aufbäumen der Lenaustädter mit einem Hit von Scott Holstein auf die Oberkante des Rightfield-Zauns, die nachkommenden Schlagmänner konnten ihn jedoch nicht von der zweiten Base weiterbringen.

Die vom gepflegten Stockerauer Baseballplatz verwöhnte Defense konnte ihren Pitchern einfach nicht genug Rückhalt bieten, und so mussten insgesamt sieben Runs, größtenteils durch Errors, hingenommen werden. Endstand 7:4 für die Vikings.

Game 2

Beide Mannschaften ließen auf dem Mound ihre “Aces” starten: Werner Harrasser für die Gastgeber und Scott Holstein für die Gäste. Dementsprechen schwer tat sich die Offense auf beiden Seiten, und so konnte erst im dritten Inning der erste Run erzielt werden. Zwei aufeinanderfolgende Hits von Scott Holstein und Bernhard Weinzinger bei zwei Outs brachten den ersten Run für die Stockerauer. Im fünften Inning Schneider und Hauswirth auf Bases 2&3, bei zwei Outs wurde Matthias Koppensteiner jedoch Opfer eines verhängnisvollen „Harrasser-Changeups“ zum „Strike Three“. Ein Innig später dann das „Big-Inning“ der Cubs bei zwei Outs. Mo Hackl erreicht durch einen Hit die erste Base, durch zwei aufeinanderfolgende Errors der Vikings-Defense auf Grounders von Patrick Pradka und Alex Buchelt, überquert Hackl die Homeplate. Ein weiterer Error auf einen Grounball von Wolf Talir verhilft Patrick Pradka zum Run, ein „Schn“ Schneider-Basehit bringt Alex Buchelt über die Homeplate. Ähnliches Bild dann im achten Inning: Den durch einen Basehit auf Base gekommenen Bernhard Weinzinger befördert Patrick Pradka mittels Sacrifice-Bunt auf die zweite Base. Nach einem Walk von Alex Buchelt und einem abgeworfenen Michael Schneider sind die Bases geladen und ein Überwurf des Pitchers lässt Weinzinger punkten. Der bereits als historisches 1000.Strikeout gedemütigte Richie Hauswirth, konnte sich nun an Werner Harrasser revanchieren und schlug einen satten Hit, der Buchelt und Schneider scoren ließ. Mit einem „Tag-Up-Play“ versuchte Scott Holstein im neunten Inning durch einen weiten Flyball, geschlagen von Bernhard Weinzinger, die dritte Base zu erreichen, der Wurf der Defense war jedoch ungenau und so konnte Holstein den achten Run des Tages scoren. Als Closer kam erneut Mark Brunnthaler ins Spiel, der den bis am Schluss exzellent pitchenden Legionär der Cubs ablöste, und machte auch selbst mit drei schnellen Strikeouts den Sack zum vierten ABL-Win 2011 zu.

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