Die Cubs fahren weiterhin Achterbahn in der 2. Bundesliga Ost. Vergangenes Wochenende konnte man sich im ersten Spiel einen souveränen Sieg gegen die Schremser Beers erkämpfen. Die zweite Begegnung endete dann leider in einem Debakel.
Die Cubs entschieden das erste Spiel des Tages vor allem mit ihrem starken Start. Schon im ersten Inning gingen sie schnell mit 3:0 in Führung und setzten die Beers damit früh unter Druck. Als die Waldviertler im dritten Inning auf 5:2 verkürzten, antworteten die Cubs sofort: Simon Langpaul brachte mit einem wichtigen Schlag gleich zwei weitere Runs nach Hause – das 7:2 war wohl der Wendepunkt der Partie. Auch der achte Run durch Stefan Denners Double war wichtig, denn die Beers kämpften sich später noch einmal auf 8:5 heran. Im letzten Inning machte die Defensive der Cubs schließlich alles klar.
Lukas Assmann warf für die Stockerauer ein Complete Game und ließ vor allem in den ersten beiden Innings kaum Hits der Gäste zu. Auch als Schrems später besser ins Spiel kam, behielt Assmann in den entscheidenden Momenten die Nerven. Nach sieben Innings und knapp zwei Stunden Spielzeit hieß es verdient 8:5 für die Cubs.
Kompletter Einbruch im letzten Inning
Auch Game 2 begann verheißungsvoll. Die Cubs hielten die Begegnung lange offen. Nach drei Innings stand es nur 1:1, defensiv wirkten die Cubs zunächst stabil. Der einzige Run der Cubs entstand nach aggressivem Baserunning und einem Fehler der Beers-Defense. Beers-Pitcher Aiden Wood ließ aber in weiterer Folge die Schlagmänner der Cubs kaum ins Spiel finden. Runs blieben aus, während die Gäste ihr Punktekonto langsam, aber stetig erhöhten.
Mit einem 1:4-Rückstand ging es ins letzte Inning. Doch dann brachen die Cubs defensiv ein: Fehler, Walks und Wild Pitches luden die Beers zu einem spektakulären 11-Run-Inning ein. Besonders schmerzhaft waren dabei die zusätzlichen Fehler in der Defensive, durch die die Beers immer wieder Extra-Bases bekamen. Mehrmals versuchte der Trainerstab, mit Pitcherwechseln, noch irgendwie aus der Misere zu kommen. Doch weder Sjoers Broeken, Kosaku Ando noch Stefan Denner konnten etwas ausrichten.
Fokus auf nächsten Gegner
1:15 lautete das bittere Endergebnis. Die deutliche Niederlage lag am Ende vor allem an der fehlenden Offensivproduktion und dem komplett misslungenen letzten Inning. Ein Spiel, das natürlich analysiert werden muss, doch mit Blick auf die nächsten Herausforderungen – nämlich bereits am Samstag daheim gegen die Schwechat Blue Bats 2 – rasch aus dem Gedächtnis zu streichen ist.